Alpaka

   fahne bolivien

Herkunftsland Bolivien

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Zahlen Daten Fakten  
Ordnung Paarhufer
Unterordnung Schielensohler
Familie Kamele
Gattung/Wildform Vikunja
Art Alpaka
Lebenserwartung  ca. 20-25 Jahre
Alpaka-Typen Huacaya und Suri
Grösse (Widerristhöhe) ca. 80-100 cm
Gewicht ca. 45-90 kg
Deckeinsatz Hengst ab 2-3 Jahre
Trächtigkeit ca. 11 Monate+- 2 Wochen
Fohlen 1 Cria, Zwillinge sind sehr selten
Gewicht eines Fohlens ca. 2-10 kg
Farbe der Wolle über 22 verschiedene Farbe und über 60 Farbschattierungen
Schur 1 Mal im Jahr (Frühjahr)
Wollertag ca. 2-6 kg
Platzbedarf Mindestens 2 Tiere: 1000 m2, für jdes das hinzukommt zusätzlich 100 m2

Qualität

Die Alpakafaser ist wie Kaschmir und Mohair eine Edelfaser. Sie 
zeichnet sich durch ihre hervorragenden thermischen Eigenschaften aus. Durch ihren hochisolierenden "Thermoskannen-Effekt" schwitzt und friert man in Alpakaprodukten nicht. Diese thermischen Eigenschaften und der einzigartige Tragekomfort machen die Fasern 
sowohl für Sommer- wie Winterkleidung wertvoll und geeignet. Die Alpakawolle ist sehr weich, leicht und hat antiallergene Eigenschaften. Ein herausragendes Merkmal der Alpakafaser ist ihre hohe Farbvarianz mit 22 Grundtönen plus Farbschattierungen. So das die Fasern naturbelassen und ohne chemische Behandlung verarbeitet werden können. Diese Alpakawollprodukte halten sehr warm und sind dabei 
überraschend leicht. Für Allergiker sind sie geeignet, weil in der Faser kein Wollfett enthalten ist, auf welches die meisten Allergiker reagieren. Hinzu kommt, dass die Alpakafaser als unbehandelte Naturfaser antibakteriell wirkt.

Pflege

LUFT UND LICHT

Gute Luft und viel Licht sind sehr wichtig für das Wohlbefinden
und die Gesundheit der Tiere. Die Alpakas sind sehr 
wetterbeständig und werden bei uns daher das ganze Jahr auf 
der Weide gehalten. Selbstverständlich haben sie jederzeit die
Möglichkeit in ihren Stall zu gehen, wo sie zur kalten Jahreszeit 
viel Heu zum Fressen und Kuscheln finden. Durch die regelmäßige Schur (einmal im Jahr) haben sie immer die richtige Menge Wolle zu jeder Jahreszeit am Körper. Damit auch im Stall die Luft gut ist und um Krankheiten vorzubeugen, wird dieser jeden Tag sauber gemacht.

SCHUR

 Alpakas vor dem Scheren

Diese Länge der Wolle ist für das Tier nicht angenehm. Außerdem ist es schwierig und aufwendig das Vlies so sauber zu halten, wie auf dem Foto. Die langen Wollfasern bieten sich für die Einnistung von Krankheitserregern an. Unsere Tiere werden einmal im Jahr geschoren. So sind sie immer gepflegt, weitestgehend vor Krankheitserregern geschützt, bewegungsfähig und können ihre Temperatur normal regulieren.

ZEHENNÄGEL

Wie bei uns Menschen auch wachsen bei den Alpakas die 
Zehennägel nach. Da sich die Tiere diese auf unseren weichen
Wiesen nicht einfach wie in ihrer Heimat in den Anden ablaufen
können, müssen wir sie ihnen regelmäßig schneiden. Wenn die 
Zehennägel nicht gekürzt werden, können sich die Nägel nach 
außen biegen oder gar zu hoch einreißen und große Schmerzen erursachen. Wenn sie sich nach innen biegen, nehmen die Alpakas automatisch eine orthopädische Fehlstellung ein. Dies hat dann negative Auswirkungen auf die Körperhaltung und damit verbunden die Gesundheit der Tiere


Krankheiten

 Magen- Darm Parasiten (Würmer und Kokzidien) 

Erkennt man meistens daran, dass Alpakas Durchfall haben
und abmagern. Daher empfiehlt es sich die Tiere regelmäßig
zu entwurmen. Jedoch sollte der Kot vorher untersucht werden
und das Entwurmungsmittel zwischendurch zu wechseln, um
Resistenzen vorzubeugen. 

Hautprobleme (Milben) 
Alpakas neigen hin und wieder zu Hautproblemen. Diese
werden häufig durch Milben ausgelöst. Daher muss man die
Tiere regelmäßig untersuchen, um diesen Hautparasiten
vorzubeugen, da es für das Tier sehr unangenehm ist (starker
Juckreiz) und auch die Wolle stellenweise ausgehen kann. Falls
ein Tier von Milben befallen ist, gibt es gute Arzneimittel von
dem Tierarzt ihres Vertrauens, z.B. Spritzen oder Salben. 

Magengeschwüre
Bei schlechter Zucht, falscher Fütterung oder zu viel Stress
können Alpakas Magengeschwüre bekommen. Wenn dies
rechtzeitig erkannt wird, ist es in der Regel behandelbar. 

Wickel kauen
Bei Alpakas wachsen die Zähne das ganze Leben lang nach.
Bei einem Gebissfehler, das heißt die Zähne des Ober- und
Unterkiefers treffen nicht richtig aufeinander, fehlt manchen
Zähnen der Abrieb. Dadurch können diese höher wachsen
als andere. Dies wird hier in Deutschland durch das weiche
Gras gefördert, da dieses kaum Abrieb bietet. In den Anden
sind Alpakas härteres und mineralstoffreicheres Raufutter
gewöhnt. Deshalb muss man bei uns Mineralien und Heu
zusätzlich füttern. Im vorderen Bereich vom Gebiss haben
die Alpakas nur unten Zähne, am Oberkiefer befindet sich
eine harte Kauplatte. Den Schneidezähnen fehlt in der
Regelhäufiger Abrieb, weshalb diese oft sehr lang werden
können und deshalb regelmäßig gepflegt werden müssen.
Daher solle man die Zähne öfter kontrollieren. Bei uns
werden bei den betroffenen Tieren einmal im Jahr, wenn sie
geschoren werden, die Schneidezähne wenn nötig gekürzt.

Wenn ein Alpaka einen Gebissfehler hat, hat das zur Folge,
dass das Alpaka die Nahrung nicht ausreichend zerkauen
kann. Beim Wiederkäuen kann es dann zum sogenannten
Wickelkauen kommen. Davon spricht man, wenn das Alpaka
wiedergekäutes Gras oder Heu im Maul behält. Wenn das
Tier zu lange oder zu scharfkantige Backenzähne hat,
versucht es mit dem Wickel (Futterballen) die Backe oder
auch das Zahnfleisch vor Schmerzen beim Kauen zu schützen.
Man kann dies manchmal an einer Schwellung der Backe des
Alpakas erkennen. Um die korrekte Funktion der Zähne und
damit verbunden auch die Gesundheit der Tiere wiederher-
zustellen, müssen betroffene Tiere schnellstmöglich behandelt
werden. 

Folgende Symptome können auf einen Gebissfehler hindeuten:
- Speicheln
- Das Alpaka will oder kann nicht fressen, es hat offensichtliche
Schmerzen beim Kauen
- Wiederkehrende Geschwulst im Bereich des Kiefers
- Schwierigkeiten beim Halten des Körpergewichts

 

Wir sichern diese herausragenden Eigenschaften in unserer ökologischen handwerklichen Verarbeitung.

Fashion Show Alpaka Wolle» London

Unbenannt

Die Frauen, die Anfang des 20. Jahrhunderts immer mehr in Kunst und Beruf reüssierten, sich in bis dato klassische Männerdomänen vorarbeiteten, waren die Inspiration für eine farbintensive und dynamische Kollektion. Querstreifen an Taschen oder Kragen geben dem Mantel - Basis jeder Max Mara-Kollektion - eine frische Optik. Pailletten-Glitzer trifft auf flauschiges Alpaka.